Vorsicht! Spielt nicht mit der sexuellen Sünde!

dewada„Habt acht, ihr Brüder, dass nicht in einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei, das im Begriff ist, von dem lebendigen Gott abzufallen!“ Hebräer 3:12 Ausschnitt aus dem Bibelstudium zum Thema: „Vermeidung sexueller Sünde“ und „Hinderungen hinsichtlich der Gemeinschaft mit Gott“

Ihr jungen Männer, ihr jungen Frauen, dass ist besonders gefährlich für euch. Ihr habt über Jesus Christus gehört. Ihr wurdet der Wahrheit ausgesetzt… Geschwister, ich sage es euch: dies ist eine sehr reale Gefahr. Ihr seid jung. Ihr seid im College. Da trefft ihr einige dieser Eiferer, die um den Campus herumlaufen; sie tragen T-Shirts mit der Aufschrift: „Jesus Christus rettete mich von der Pornographie“, oder… was steht auf dem anderen? „Jesus rettet von der Macht der Sünde“. Ihr sehr diese Leute mit jenen T-Shirts, und ihr schaut euch irgendwas von Paul Washer an; ihr stoßt im Internet auf etwas; seid einigem Licht ausgesetzt durch John Piper… Da ist eine gewisse Begeisterung; vielleicht kommt ihr zu einer Gemeinde (entweder diese, oder eine andere). Ihr werdet von der Bewegung förmlich mitgerissen. Ihr beteiligt euch an einigen Dingen im Grace House; für einige Zeit predigt ihr in der Innenstadt. Ihr werdet von der Welle erfasst,- aber was geschieht dann? Ihr jagt Gott nicht so sehr nach. Ihr fangt an, das Gebet durch andere Dinge zu ersetzen; also die Zeit im Wort mit anderen Dingen. Und plötzlich ist die sexuelle Sünde gewaltig. Ihr fangt an, nachzugeben. Geschwister, ich sage euch: Kinder Gottes können fallen, und Gott stellt sie gnädigerweise wieder her.

Aber ihr müsst aufpassen, denn da ist eine Falschheit in der Sünde. Da kommt es durch Gott zu einer Verhärtung, wenn wir anfangen, die Wahrheit zu verdrängen; und wenn ihr damit spielt und locker und lässig umgeht… Die Warnung aus Hebräer ist: ihr müsst aufpassen, nicht abzugleiten. Ihr fangt an, abzugleiten.

Und wisst ihr, was passieren kann? Bevor ich euch verseht, schaut ihr über eure Schulter und sagt: „Wohin hat das geführt?“ Drei Jahre, fünf Jahre vergehen, und… Erinnert ihr euch an den Mann im eisernen Käfig in der „Pilgerreise“? Ich bin nicht mehr das, was ich einmal war. Was warst Du denn einst? Ich war ein Bekenner des Glaubens. Er hatte ein gutes Zeugnis; jetzt ist er der Mann im eisernen Käfig. Es steht, dass Christ ihn anfleht… „Gewiss, gewiss ist Gott barmherzig.“ Der Mann im eisernen Käfig sagt, dass es keinen Raum zur Buße gibt; da gibt es nichts als ein sicheres und schreckliches Erwarten des Gerichts. „Nun, warum…warum rufst du Ihn denn nicht an?“

Aber man kann oft sagen: „Geschwister, Geschwister, hört mich an…!“ Jeder kann zur beliebigen Zeit zu Christus gehen, wenn man verlangen hat, zu Ihm zu gehen.

Aber wisst ihr nicht, was Verhärtung ist? Verhärtung ist, wenn ihr aufhört, darüber besorgt zu sein. Verhärtung ist, wenn ihr hart werdet und nichts mehr empfindet. Ihr könnt keine Reue oder Gewissensbisse empfinden, oder Zerrissenheit, oder Leere, oder Kälte. Ihr seid das, aber ihr könnt es nicht empfinden; das ist es, war Verhärtung ist. Verhärtung ist hartherzig. Es bedeutet, wenn ihr es berührt, so spürt ihr es nicht mehr. Ihr empfindet keine Überführung mehr. Ihr habt es unterdrückt.

Oh ja, Geschwister, jeder Mensch der will, kann augenblicklich zu Christus fliehen. Jede Frau, die durstig und hungrig ist; ganz gleich, ob ihr gerettet seid oder nicht… Jeder, der sich danach sehnt, kann Gott nachjagen und zu Christus laufen, um Hilfe und Hoffnung zu erlangen. Wo immer ihr auch seid.

Aber ihr werdet niemals gehen, wenn der Durst weg ist. Ihr werdet nie gehen, wenn die Verhärtung einsetzt. Und ich kann euch sagen: es ist so wundervoll, weit über unsere Vorstellungen hinaus, dass die Gerechtigkeit Gottes offenbart wurde. Oh… es ist herrlich für einen gebrochenen Sünder, der einsieht, dass er nichts als die Hölle verdient hat. Der Tatsache ins Angesicht zu schauen, dass es eine Gerechtigkeit Gottes gibt, die nicht durch den Weg des Gesetzes kommt. Ich habe das Gesetz gebrochen, immer wieder und wieder und wieder, und ich bin beschmutzt, ich bin boshaft, ich bin dreckig, ich bin unrein, und jetzt erzählst du mir, dass es einen Weg für mich gibt, mit Gott ins Reine zu kommen, und Gott als Vater und Freund zu haben; und Christus als meinen Ehemann, und gerettet zu sein und in den Himmel zu kommen, und das nicht durch meine Verdienste, sondern nur wegen Christus und Seiner Vollkommenheit?

Ja, und das ist so herrlich; wenn ihr aber damit locker und lässig herumspielt, und ihr anfangt, all das für die Sünde einzutauschen, so ist der nächste Schritt die sexuelle Sünde. Ihr seid zurück in der Knechtschaft, und es wird intensiver und abartiger. Und Gott gibt die Leute dahin, und genau das geschieht. Gott gibt die Leute dahin in ihre schändlichen Begierden. Die verhärtenden Auswirkungen der Sünde findet ihr hier in Hebräer 3, 12,13,14. Geschwister, die Verhärtung ist tückisch. Sie ist hinterlistig. Lasst mich euch eine der Lügen sagen, die sie euch erzählt:

„Komm, spiele mit mir nur ein wenig. Ich weiß, dass du ein Christ bist; ich weiß, du folgst Christus nach. Ich weiß, dass du Gott nachgejagt hast, aber entspann dich einfach. Mach dich locker! Jene Leute in der Gemeinde, die ziemlich offensiv sind und legalistisch… Geh und hänge lieber mit solchen Leuten ab, die wissen, wie es sich einfacher lebt. Du musst nicht so streng sein. Diese Leute da sind Radikale; und zu viel Religion ist nicht gesund für dich. Willst du, dass Leute von dir denken, du wärst in einem Kult, oder ähnliches? Du musst nicht so beten und fasten; du musst nicht so exakt in allem sein.“ Die Sünde wird sagen: „Komm einfach, koste mich etwas; spiele mit mir ein wenig.“ Aber es ist betrügerisch. Sie ist ein Lügner. Sie stellt sozusagen den Köder: „Komm einfach, und iss ein wenig meine Früchte, und dann geh zurück und komm später wieder.

Aber ihr seht, was passiert: es verhärtet. Und da ist etwas, dass anfängt, stattzufinden. Geschwister, ich sage euch eines: Es gibt Leute,- und ich weiß es Geschwister, ich habe es gesehen,- Leute, die richtig Gott nachgejagt haben; sie wurden von Gott gebraucht, und haben dann mit der Sünde gespielt, und ich glaube, es sind gerettete Leute, und ich glaube außerdem, dass Gott sie bis ans Ende durchbringen wird… aber sie sind nicht mehr so, wie sie einst waren. Sie sind in die Sünde gefallen. Und etwas zerbrach, von dem es den Anschein hat, niemals wieder in Ordnung zu kommen. Wir müssen so vorsichtig sein. Geschwister, was ich euch sage, ist Folgendes: diese Botschaft ist so herrlich; eine Botschaft zu hören von der Gerechtigkeit Gottes, die man haben kann durch die Verdienste Christi, durch den Glauben an Ihn. Damit wollt ihr nicht spielen. Meine Brüder und Schwestern, es ist umsonst; es ist alles aus Gnade, aber Gott sagt uns: „Vorsicht! Gebt acht, dass ihr die Wahrheit nicht unterdrückt. Vorsicht, nicht dass ihr in der Sünde verhärtet werdet.

Ich sage euch Folgendes: es ist alles aus Gnade. Aber wenn ihr meint, dass Gottes Gnade ihre Hände in den Schoß legt und euch nimmt, indem ihr Seine Herrlichkeit unterdrückt, oder ihr Seinen Sohn eintauscht für die Sünde… wenn ihr mit den verhärtenden und betrügerischen Auswirkungen der Sünde spielt, und dass das keine Auswirkungen haben wird, und dass die Gnade schon alles unter den Teppich kehren wird, dann versteht ihr eure Bibeln nicht wirklich.

Ist es umsonst? Auf herrliche und wunderbare Art und Weise umsonst für den schmutzigsten aller Sünder. Aber es ist so schrecklich, wenn… Geschwister, darum geht es den Schreiber des Hebräerbriefes. Ihr sollt an dem Glauben dieser Botschaft festhalten, und an der Zuversicht, dass es in Christus keine Verurteilung gibt. Und daran sollt ihr euch anheften, und euch an Christus festhalten, und ihr sollt Ihn für rein gar nichts loslassen. Ihr sollt Ihn nicht für irgendeine Sünde, für irgendwelche Leute, für irgendeinen Freund, für irgendeinen, der daherkommt, eintauschen. All jene, die euch leicht und locker leben lassen wollen, dass ihr eine Pause macht und euch ausruht. nach dem Motto: „Sei nicht so radikal, sei nicht so ein Jesus Freak, engagiere dich nicht zu sehr in diesem Evangelium, verbringe nicht dein ganzes Leben damit; sei nicht so radikal und bereit, dafür zu sterben und alles zu geben. Spann dich einfach aus, mach dich locker! Dass ist nicht die beste Religion! Es gibt einen anderen Weg.“

Es ist so wie in der „Pilgerreise“, man kann immer auf eine Weise sagen: „Dieser Weg ist zu schwer; dieser Weg wird eine Menge Gefahren mit sich bringen; dieser Weg wird euch in jede Art von Kampf mit dem Teufel führen; dieser Weg wird schwer werden; dieser Weg wird euch einfach eine Menge kosten… Geht diesen Weg! Dieser Weg führt auch zum Leben. Und er ist… einfach leichter.“ Geschwister, Jesus sagte es: „Wenn ihr wollt, folgt Mir und nehmt eure Kreuz auf euch.“ Weiter sagte Er: „Wenn ihr nicht bereit seid, dies zu tun, so seid ihr Meiner nicht wert.“ Geschwister, entscheidet noch heute, wem ihr dienen wollt. Geschwister, man geht aufs Ganze; alles oder nichts. Wenn die Schrift sagt, dass das Königreich der Himmel gewaltsam eingenommen wird, und das die Gewaltsamen diejenigen sein werden, die es einnehmen, dann… Geschwister, es sind nicht die Schläfer! Schläfer werden es nicht schaffen. Es ist ein Kampf… Es ist ein Glaubenskampf. Wir kämpfen den guten Kampf des Glaubens. Ja. Die Gerechten werden aus Glauben leben, und wir beginnen und enden im Glauben. Und wir gehen von Glauben zu Glauben, aber Geschwister, da gibt einen Glaubenskampf,- da ist ein guter Kampf des Glaubens, und daran müsst ihr festhalten und ihr müsst kämpfen,- alles aus Gnaden; durch alles, was Christus uns gibt.

Und Geschwister, darum geht es. Das dürft ihr niemals missverstehen. Es ist die Gerechtigkeit Gottes durch Glauben, die uns die Kraft gibt, dieses Leben zu leben. Mit anderen Worten: Wir müssen zurückkehren und darauf schauen, was Christus freiwillig für uns verdient hat, und auf den Tod, den Er freiwillig für uns starb; immer und immer wieder müssen wir sprichwörtlich „angeleimt“ werden; wir müssen daran anhaften.

Es gibt keine Verdammung; daher gibt es nun keine Verdammung. Geschwister, wir schauen auf folgende Realität: Er kannte keine Sünde; Er wurde zur Sünde. Ich war ein Sünder; ich bin nun zubereitet in der Gerechtigkeit Gottes. Seine Gerechtigkeit wurde mir angerechnet, mein Böses zu Ihm, daran halte ich weiter fest. Es gibt keine Verurteilung; ich stehe vor Gott gerecht. Mein Verdienst, um es bis zum Ende zu schaffen, beruht sich nicht auf meine Leistung. Aber solange ich mich fest an diese Realität in Christus schließe, entfesselt es eine auferstehende Kraft in mein Leben, um diesen guten Kampf des Glaubens zu kämpfen. Denkt dran: Glaube ist, weg von sich selbst zu schauen. Es bedeutet nicht, dass ich mich konstant selber prüfe um zu sehen, wie gut ich alles vorführe. Tut ihr das, so fallt ihr in Entmutigung; ihr fallt zu Boden und habt keine Kraft mehr. Ihr werdet an einem Punkt enden, wo ihr nicht sein wollt, weil es dort keine Kraft gibt. Geschwister, wenn ihr euch selber anstarrt, so seid ihr auf dem Weg in die Misere. Wir müssen unsere Augen auf Christus gerichtet haben. Da ist eine Gerechtigkeit Gottes, die von Ihm zu uns kommt. Sie ist für uns. Sie wurde durch Christus verdient! Sie wurde verdient, erarbeitet und erlitten! Schaut auf Christus, als Er die Gerechtigkeit erfüllte. Er sprach: „Johannes der Täufer, ich muss getauft werden, ich muss die Gerechtigkeit erfüllen, ich muss das erarbeiten…“, und Er tat es. Durch die Gerechtigkeit des Einen… wurden viele gerecht. Durch das Werk des Einen, durch die Verdienste des Einen, durch… Dass ist es, was wir in Römer 5 finden, nämlich dass durch die Verdienste des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht werden. Sie werden für gerecht erklärt. Wir müssen uns zurück an diese Realität heften; wir müssen nach dieser Realität leben, wir müssen nach dieser Realität gedeihen. Geschwister, genau da ist es… Und lasst es nicht los… Ihr seht, das ist es. Dass ist es, wie die Gerechten leben, nämlich aus Glauben an Christus, und immer auf Ihn zu schauen. Geschwister, was ich hier alles besprochen haben ist, wenn ihr euch davon abwendet, wenn ihr das für irgendetwas anderes eintauscht. Denn dann werden die verhärtenden, betrügerischen Wahrheiten der Sünde anfangen, einzusetzen. Denkt dran: der Zorn Gottes ist geoffenbart vom Himmel, und wenn die Menschen versuchen, die Wahrheit zu unterdrücken, und wenn ihr an den Punkt kommt, wo die Herrlichkeiten des Kreuzes und die Herrlichkeiten des Christus nicht mehr… wenn ihr anfangt diese Dinge einzutauschen für die Spiele und Nebensächlichkeiten dieser Welt…,- meine Freunde: Vorsicht! Vorsicht! Es verhärtet, und Gott wird anfangen, euch dem zu übergeben. Und ich sage euch: wenn ihr merkt, dass ihr mit der christlichen Schar gewandelt seid, wie euer Leben umgekrempelt wurde, und jetzt auf einmal befindet ihr euch erneut im festen Griff der sexuellen Sünde… Fürchtet euch. Bittet den Herrn eindringlich; lauft zurück, heftet euch an Christus, schaut zu Ihm, ruft zu Ihm. Ihr befindet euch auf einem glatten Abhang, und Menschen rutschen auf diesem Abhang ständig aus. Wenn sie es nicht täten, so hätten wir nicht all die Warnungen in der Schrift. Geschwister, dies ist ein Imperativ: haltet fest an dieser Realität! Denkt viel darüber nach! Eine Gerechtigkeit, die für mich ist… … oh, die ich mir nicht verdienen muss.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Tim Conway veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s